Day minus 3: Stadtrundfahrt

Eine e-Mail von Emilie…

Ich habe eine schnelle Antwort erhalten:

„Hi Karl, Keep following up on this with me, please, if it doesn’t seem to be progressing. I think you are 100% right and will talk to Grace about it’s bit more now that she is the fundraising co-ordinator. Busy times for us all.“

Sieh mal einer an! Grace scheint auch noch den Job einer „Fundraiserin“ zu haben – und sitzt auf einem Projekt, anstatt den Hintern zu bewegen…

Ich werde der Dame mal ein bisschen Feuer unter selbigem machen müssen!

Die Suburbs…

Ich kenne die Aussenquartiere von Sydney eigentlich viel zu wenig – aber wenn ich einmal etwas ausserhalb des „Trampelpfades“ unternommen habe, dann war ich immer erstaunt über die Lebensqualität ausserhalb der CBD (Central Business District). Sydney ist eben mehr als die Bridge und das Opera House…

Gestern bin ich zufällig einem „Bigbus“ begegnet – mit Touristen auf dem offenen Oberdeck. Das hat mich dann motiviert am Startpunkt des Sightseeing- Busses einen Prospekt aus dem Fächer zu nehmen.

Heute, nach dem Frühstück, habe ich mir die beiden Touren auf der Karte angesehen und festgestellt, dass ich wirklich nicht viel von Sydney gesehen habe. Also habe ich mich gleich zur Central Station aufgemacht und war um 9:30 der erste Gast!

Der Busfahrer hat eine angenehme und „kundenfreundliche“ Fahrweise – das mag ich. Es ist eng, aber gemütlich auf dem Oberdeck und der Rat, man solle in den Strassen mit den Bäumen den Kopf einziehen, war gut gemeint… Sydney hat nämlich viele kühle, grüne Strassen mit grossen und schnell wachsenden Lindenbäumen. Die hauen einem problemlos die Mütze vom Kopf,

Ich habe die Fahrt in der morgendliche Kühle genossen, viele Eindrücke gesammelt und kein einziges Photo gemacht. Entweder keine – oder dann Hunderte… ich war eher in Genussstimmung als in Foto-Stimmung…

Paddington

Paddington hat eine lange „Hauptstrasse“ mit alten, niedrigen Häusern, unzähligen Coffeeshops, kleinen Geschäften und eine einladende Atmosphäre – und am Morgen wäre es noch kühl. Ich werde einmal hin fahren… Diese Bustour ist ein Augenöffner für die kleinen, aber sehenswerten Aussenquartiere von Sydney.

Gerade noch kein Sonnenstich…

Ich bin durch die Pitt Street zum Circular Quay gelaufen, habe eine Pause eingelegt und dann die zweite Tour begonnen. Aber nun ist es 13:15, die Sonne brennt herunter und auf dem Oberdeck gibt es keinen Schatten – ich reibe meine Unterarme mit Sonnencreme ein.

Über der Tasman Sea türmen sich gewaltige Cumuli auf und das Wetter-App verspricht Regen – aber es bleibt nur schwül und heiss. Meine Arme fangen an zu brennen und es braucht eine zweite Schicht. Die Route um Piermont herum kenne ich von vielen Stadtwanderungen recht gut – ich bin froh, als die Tour zu Ende ist und ich in den Schatten stehen kann. „Wind wäre gut, das kühlt, denn Brunnen gibt es in Sydney keine…“, darum nehme ich die Ferry nach Piermont, hole auf dem Heimweg noch zwei Flaschen Bier und dann ab unter die kalte Dusche.

The Bavarian

Brisbane ist auch eine spannende Stadt – aber nicht zu vergleichen mit Sydney. Sydney liegt an einem „Fjord“ , während Brisbane am (immer braunen) Brisbane River liegt. In Brisbane gibt es dieses Gefühl „hier möchte ich ins kalte Wasser springen“ nicht. Das gibt es nur hier in Sydney.

Also fahre ich mit der Fast Ferry nach Manly, um eine „Best Wurst Platter“ mit Sauerkraut und Kartoffelstock zumessen – und dabei zweimal eine rasende Fahrt durch die Sydney Bay zu geniessen.

https://videos.files.wordpress.com/Om4r7RSn/img_2326.mp4

Die Gewitterfront schiebt sich heran und zwei Stunden später (ich bin schon wieder im Hotel) krachen die Blitze in die Baukräne und Hochhäuser rund um mich herum…

Autor: blogkgs

Ich bin ausgewandert, weil ich einen Tapetenwechsel brauchte. Was ich "dort unten" mache? Nichts! Oder vielleicht doch ... ins Outback reisen, Bienen züchten, Rasen mähen, mit AMIGO auf dem Noosa River rudern, British Seagulls reparieren...

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