Part 3: The End of the Gazebo

Das Schattendach war ungeliebt…

Die Ladies mochten es nicht – dieses Dach neben dem Pool. Es hat die Aussicht nach Süden gestört, wenn sie in der Küche „am Werken“ waren. Und ausserdem hat nie jemand unter diesem Dach Schatten gesucht.

Das Gazebo war vergammelt…

Wie fast alles in diesem Haus, war auch das Gazebo einmal gebaut worden und dann hat niemand mehr einen Finger gekrümmt, um es instand zu halten. Die vier Halogenlampen in der Decke waren verrostet und das elektrische Kabel endete am Boden des Pools als abgeschnittenes Kabel…

Der Hagel gab im den Todesstoss…

Auch dieses Blechdach hatte seine Hagelbeulen – und galt darum als „Versicherungsfall“. Die Gelegenheit kam den Ladies gerade Recht – sie liessen sich den Ersatz des Daches als „Cash-out“ auszahlen und heuerten den Carpenter an, um es zu demolieren.

Zerlegen ist unmöglich…

Diese Gazebo ist gut gebaut worden – vorwiegend aus Hartholz und mit schweren Schlossschrauben verschraubt worden. Und danach haben die Maler ordentlich Farbe aufgetragen… Das Salzwasser des Pool hat dann noch ein bisschen Korrosion beigetragen.

Ich habe versucht diese Schraubverbindungen zu lösen und die längsten Balken in meinem Shed zu versorgen – denn Hartholz ist in den letzten Jahren sehr teuer geworden.

Ich bin bei diesem Versuch völlig gescheitert – nach einer halben Stunde hatte ich gerade einmal zwei Schlossschrauben entfernt. Ich habe dem Carpenter darum gesagt, er solle mir die besten Stücke mit der Kettensäge abtrennen und sie auf die Seite legen.

Alles andere ging entweder ins Altmetall oder in die Welaki-Mulde…

Nun freut es die Ladies…

Die Aussicht ist nun fast ungehindert – nur der grüne Zaun stört sie noch beim Blick aus dem Küchenfenster…

Und K betätigte sich dann noch als „Plättlileger“ – eine ganz neue Art von „Beschäftigung“. Denn dort wo einmal die Säulen des Gazebo im Boden verankert waren klafften nun Löcher – und die mussten nun vom Plättlileger K mit Klinkern aus dem „Vorrat im Shed“ gefüllt und eingesandet werden…

Autor: blogkgs

Ich bin ausgewandert, weil ich einen Tapetenwechsel brauchte. Was ich "dort unten" mache? Nichts! Oder vielleicht doch ... ins Outback reisen, Bienen züchten, Rasen mähen, mit AMIGO auf dem Noosa River rudern, British Seagulls reparieren...

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