Honey – again…

Es hat lange gedauert…

Am 16. Juli 2024 habe ich meine Bienen in Maleny gekauft. Der Standort zwischen den beiden grossen, buschigen Bäumen schien ideal und die Morgensonne hat die Bienen geweckt…

Aber ihren „Einstand“ mussten sie mit viel Arbeit erkämpfen. In den Frames waren nur „Foundations“ (eine Wachsplatte mit dem Muster des Waben-Sechsecks). Also mussten sie zuerst in 8 Frames die Waben bauen. Das ist für Bienen Schwerarbeit – sie brauchen dreimal soviel Energie wie zum Sammeln von Nektar.

Darum hat es 9 Monate gedauert, bis ich zum ersten Mal die obere Box geöffnet habe. Und zu meiner grossen Freude waren 6 der 8 Frames bereits mit Honig gefüllt.

Es ist Zeit zum Extrahieren…

Eigentlich müsste ich auch den Varroa Mite Test machen. Aber weil diese Milbe erst an einem Ort in Queensland aufgetreten ist, habe ich auf diesen Test verzichtet – er kostet jedes Mal rund 300 Bienen das Leben…

Für 6 fast volle Frames lohnt es sich, eine Extraktion des Honigs zu machen – auch wenn der Aufwand für das Bereitstellen des „Arbeitsplatzes“ und das anschliessende Reinigen der Werkzeuge viel Aufwand ist.

Das Herausholen eines Frames aus der offenen Box ist ein Rennen gegen die Zeit und die Bienen. Sie sitzen natürlich auf auf den Waben – zu Tausenden und „verteidigen“ ihren Honig. Dann muss ich sie „abklopfen“ und mit der „Bienenbürste“ die letzten, widerspenstigen Bienen abwischen und dann ganz schnell zur bereitstehenden Plastikbox rennen und den Deckel schliessen…

Der „Arbeitsplatz“…

Bienen riechen Honig und Nektar auf grosse Distanzen. Das heisst, dass der Arbeitsplatz für das Extrahieren weit weg vom Bee Hive sein muss und am besten in einem geschlossen Raum sein muss.

Im Shed liegen meine Werkzeuge ziemlich unordentlich verstreut in diversen Boxen und Schachteln. Nicht alle Teile habe ich nach dem zweimaligen Zügeln noch gefunden – aber zum Glück gibt es „Temu“. Schnell, günstig und qualitativ hochwertig.

Vor drei Jahren habe ich zum letzten Mal extrahiert – damals noch in King Creek. Seither haben die Werkzeuge Staub angesetzt und ich musste sie sorgfältig waschen – und auch zum Sicherstellen, dass ich keine Schädlinge aus NSW eingeschleppt habe.

Honig ist klebrig und zieht Bienen und Ameisen an – darum die Unterlage unter dem Extraktor. Und darum das „klinische Saubermachen“ nach dem Extrahieren…

Der extrahierte Honig ist noch voll von Honigwaben-Bruch. Man muss ihn mit einem sehr feinen Sieb sichten und dann einige Tage stehen lassen, bis auch die feinsten Verunreinigungen an die Oberfläche gekommen sind.

Wie „gut“ ist dieser Honig?

Der Honig aus King Creek hat die Messlatte sehr hoch gesetzt!

Ich mag keinen flüssigen Honig – ich liebe den „Creamy Honey“. Darum muss ich nun ein paar Gläser abfüllen, mit Creamy Honey aus King Creek „infizieren“ und dann 3 bis 4 Wochen im Kühlschrank stehen lassen.

Erst dann kann ich einen Vergleich anstellen – K the honey tester…

Die Gläser sind verschwunden…

Ich hätte schwören können, dass ich noch mindestens 20 „Gläser“ (eigentlich sind es sechseckige Plastik-Container) gehabt habe, aber sie sind verschwunden. Ich muss neue bestellen und ausserdem eine neue Etikette entwerfen…

Autor: blogkgs

Ich bin ausgewandert, weil ich einen Tapetenwechsel brauchte. Was ich "dort unten" mache? Nichts! Oder vielleicht doch ... ins Outback reisen, Bienen züchten, Rasen mähen, mit AMIGO auf dem Noosa River rudern, British Seagulls reparieren...

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