Es ist abgefüllt…

Zum ersten Mal…

muss ich nicht zwei bis drei Wochen warten, bis sich die feinen Bruchstücke der Waben im Honig an die Oberfläche bewegt haben – und dort als weissen, dünnen Belag abgesetzt haben.

Die Honigfilter von Temu sind schlicht genial. Der Honig im Kessel ist glasklar und ich kann ihn heute in die „Gläser“ abfüllen. Eigentlich haben die sechseckigen Gläser die ideale Form – für mich, und auch den Deckel hätte ich lieber in Weiss gehabt. Aber es ist eben „Ernte-Saison“ bei den Bienenzüchtern und darum konnte ich in ganz Australien keine sechseckigen Gläser bestellen…

Der Honig riecht anders…

als jener in King Creek. Eigentlich habe ich nichts anderes erwartet, denn was hier blüht, ist nicht vergleichbar mit dem „Angebot“ wie in King Creek. Wir wohnen in 190müM und in einem Gebiet mit viel tropischem Regenwald und Landwirtschaftsflächen. Es hat zwar einige Gärten rund herum, aber die Bienen holen vermutlich den meisten Nektar aus blühenden Bäumen.

27 Gläser…

habe ich heute Nachmittag abgefüllt. Bis auf den letzten Tropfen war der Honig glasklar. Nun fehlen noch die Etiketten. Auch diese musste ich neu machen, weil ich jetzt eine andere Lizenz habe und die Normen für die Beschriftung geändert haben.

Zwei Gläser stelle ich bei mir in den Kühlschrank und hoffe, dass der Honig bald kristallisiert. Das dürfte schwierig werden, weil er so „sauber“ ist und kaum Kristallisationskerne drin sind.

Erst wenn er fester geworden ist, kann ich einen Vergleich zum King Creek-Honig machen. Zur Sicherheit behalte ich ein paar Gläser aus King Creek tief vergraben in der hintersten Ecke des Küchenschranks – falls mir der neue Honig nicht schmecken sollte…

Der Laser-Drucker

Hatte seine produktivsten Stunden noch in der I-plex. Seither steht er selten gebraucht in meinem Büro und wird nur noch für spezielle Zwecke verwendet. Der Versuch die neu geschaffenen Etiketten zu drucken misslang total. Alles verschmiert und was grün sein sollte, das war blau…

Also musste ich zuerst den Drucker zerlegen und den „grossen Service“ machen. Aber das Öffnen der Schublade mit den Farbkassetten hat mich dann doch staunen lassen – irgend jemand (!) hat eine Kassette mit Schwarz dort eingesetzt, wo die Gelbe drin sein sollte…

Nun druckt er wieder die richtigen Farben und ich kann die 27 Gläser etikettieren.

Autor: blogkgs

Ich bin ausgewandert, weil ich einen Tapetenwechsel brauchte. Was ich "dort unten" mache? Nichts! Oder vielleicht doch ... ins Outback reisen, Bienen züchten, Rasen mähen, mit AMIGO auf dem Noosa River rudern, British Seagulls reparieren...

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